Hephaistos - Coaching-Zentrum München - richtet sich an Personen, die beruflich mit sozialen Veränderungsprozessen befaßt sind.
Wir setzen in allen unseren Weiterbildungen
auf Qualität statt Größe,
auf individuelle Förderung statt curricularem Vorgehen,
auf integrierte Psychologie statt auf Trends und Moden,
auf Personen statt Methoden und Techniken,
auf Tiefe statt Geschwindigkeit,
auf gründliches Verstehen statt oberflächlichem Anwenden
Wir verknüpfen in dieser Ausbildung das Beste aus Transaktionsanalyse, Gestalttherapie, systemischer Beratung, Gruppendynamik, tiefenpsychologischen Ansätzen, Organisationspsychologie und differenztheoretischer Erkenntnistheorie.
Unsere Weiterbildungsmethode ist darauf ausgerichtet, die eigene Sozialkompetenz im beruflichen Kontext weiter zu entwickeln.
»Ausführliches zu 'Sozialkompetenz' siehe weiter unten
Wir gehen davon aus, daß in unseren Lerngruppen jede Person durch ihre erlebten Erfahrungen auch unterschiedliche Voraussetzungen zum Lernen mitbringt.
Basierend auf unseren theoretischen Konzepten, die wir zum im größeren Teil auch selbst entwickelt haben und entwickeln, sind wir davon überzeugt, daß jeder Mensch im jeweiligen Kontext sein Potential gezielt und gewinnbringend nutzen kann. Dementsprechend leiten wir an und fördern die Autonomie jedes Einzelnen. Wir legen Wert auf klare Verantwortlichkeit und Rollenbewußtsein. Wir geben Raum zum experimentieren, wir konfrontieren und wir ermuntern die von uns vermittelten Inhalte zu hinterfragen und das zu übernehmen, was passend ist. Unser Lehrstil zielt darauf ab, individuelles Lernen zu ermöglichen und eine eigene Berater-Identität zu finden, auszubauen und zu festigen. Aus unserer Sicht erfordert dies eine kontinuierliche Beschäftigung mit folgenden Lernfeldern:
- Erkenntnistheorie, Ethik und Menschenbild
- Theorie, Methoden und den dazugehörigen Techniken
- Selbstkenntnis
- Beziehungsfähigkeit
- Prozeßkompetenz und Metaperspektive.
Begleitend dazu nutzen und reflektieren wir den Gruppenprozeß. Den kontinuierlichen Bezug zur Praxis stellen wir durch Fallarbeit und Supervision her.
Professionelle Sozialkompetenz äußert sich durch souveränes Handeln in individuellen und systemischen Veränderungsprozessen. Vier Kernfelder der professionellen Sozialkompetenz bilden die Grundlage für die Inhalte und Ziele unserer Weiterbildung:
- Persönliche Sozialkompetenz: Menschen mit persönlicher Sozialkompetenz haben die Fähigkeit, realitäts- und situationsgerecht zu handeln. Sie orientieren sich an ihren eigenen Empfindungen und wissen, wann sie sich auf ihre Wahrnehmungen verlassen können. Sie können konstruktive Beziehungen herstellen und aufrechterhalten. Sie können Konfliktsituationen mit Individuen oder Systemen erkennen und können angemessen mit solchen Situationen umgehen. Sie können den Menschen, mit denen sie arbeiten, ein klares und eindeutiges Beziehungsangebot machen, haben Zugang zu ihrer Intuition und verstehen, diese zu nutzen.
- Ethische Sozialkompetenz: Menschen mit ethischer Sozialkompetenz haben ein emotional verankertes Wissen um die Rolle einer beratenden Tätigkeit. Sie wissen um ihre persönlichen Gefährdungen, wenn sie in die "Welt" ihrer Gegenüber einsteigen, insbesondere in deren destruktive Aspekte. Sie wissen, wann sie selbst Hilfe, Coaching und Supervision brauchen. Sie können die Eigenart anderer achten und respektieren.
- Theoretische Sozialkompetenz: Menschen mit theoretischer Sozialkompetenz haben ein persönliches Verständnis vom Wesen menschlicher Beziehungen und vom Gelingen menschlicher Interaktion. Sie können ein kommunikatives Phänomen in verschiedenen psychologischen Modellen beschreiben. Sie können ihre Interventionen theoretisch einordnen, begründen und begreiflich machen. Sie können sich selbst ihre spontanen und intuitiven Reaktionen erklären und für ihre Arbeit nutzbar machen.
- Angewandte Sozialkompetenz: Menschen, die Sozialkompetenz anwenden, kennen den für sie erforderlichen Koffer von Methoden und Techniken und können diese situativ und variantenreich anwenden. Sie haben ein Verständnis für die Angemessenheit und den richtigen Zeitpunkt von Interventionen. Sie wenden Methoden und Techniken nicht zur Beruhigung eigener Unsicherheiten an. Sie wissen, wie sie Aufträge effektiv aushandeln und klären. Sie wissen, wie und wann sie eine Beratung beenden. Sie können gruppendynamische Prozesse begleiten und intensivieren. Sie kennen Wege und Mittel, Konflikte zu moderieren und zu bearbeiten.
